Sportordnung des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V.

1.   Allgemeines

Die Sportordnung regelt den Skatspielbetrieb des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V..  Sämtliche Veranstaltungen werden nach der Sportordnung des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt.

2. Für alle Veranstaltungen des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. gelten sinngemäß die Regeln der Internationalen Skatordnung, der Skatwettspielordnung, der Turnier- und Sportordnung des DSkV, der Turnierrichtlinien des DSkV sowie des Ordnungsgeld- und Sanktionskataloges des DSkV.

Ausnahmen von der Turnierordnung für Meisterschaften, Ziffer 12, sind möglich, wenn an den letzten Tischen des Turnieres eine Trennung von Vereinsspielern nur durch Hochsetzen möglich ist. Hier entscheidet der Spielleiter über die Einteilung an den letzten Tischen.

3. Skatturniere
3.1. Der Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet u.a. jährlich Qualifikationsturniere. Dieses sind derzeitig:

- ein Vorstände-Turnier 

- eine Einzel-Meisterschaft für Damen, Herren, Senioren und Junioren 

- eine Mannschaftsmeisterschaft für Damen, Herren und Junioren 

- eine Tandem- Meisterschaft

- einen Ligaspielbetrieb für die Landes- und Landesoberliga.
Teilnahmeberechtigt sind alle für das Spieljahr angemeldeten Mitglieder des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V.. Die Tandemmeisterschaft ist als Qualifikation offen für alle DSkV- und ISPA-Mitglieder.

3.2. Der Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet jährlich offene Turniere. Derzeitig sind diese:

- einen Landes-Damen-Pokal in Verbindung mit einem Mixed –Pokal

- einen Sachsen-Anhalt Pokal

- einen Sachsen-Anhalt Cup.

3.3. Die Organisation und Ausführung der oben angeführten Turniere kann einem Verein des Sportskatverbandes Sachsen-Anhalt e.V. übertragen werden.

4. Ligaspielbetrieb

4.1. Die Landesoberliga besteht aus 16 Mannschaften. Die Mannschaftsanzahl der Landesliga ist variabel, entsprechend der gemeldeten Mannschaften durch die Vereine. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine, welche dem Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. angehören.

4.2. Die Spieltage und der Spielmodus (zentral oder dezentral) werden durch das Präsidium des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. festgelegt. Von den 5 Spieltagen finden die Spieltage 1 bis 4 bis spätestens zum ersten Wochenende im Juli und der Spieltag 5 zentral im 2. Halbjahr statt.

4.3. Meldungen und Meldeschluss

Startberechtigte Mannschaften, die im laufenden Jahr nicht teilnehmen, müssen bis zum 20.01. des Jahres bei dem Spielleiter des Landesverbandes abgemeldet werden. Von den Mannschaften, welche sich nicht bzw. zu einem späteren Zeitpunkt abmelden, werden die Vereine dieser Mannschaften mit einem Bußgeld in Höhe von 160.- Euro belegt. Alle Mannschaften haben dem Spielleiter den Sitz des Vereins und den Sitz des Spiellokals des Vereins mitzuteilen. Änderungen sind ebenfalls unverzüglich bekannt zu geben. 

4.4. Auf- und Abstiegsregelung

Aus der Oberliga in die Regionalliga steigen entsprechend der zugewiesenen Quote des DSkV Mannschaften auf.
In der Landesliga ergibt sich die Anzahl der Aufsteiger aus der Anzahl der spielenden Mannschaften. 12,5% der teilnehmenden Mannschaften steigen auf. Es wird aufgerundet.

Aus der Oberliga steigen die letzten Mannschaften ab. Ihre Anzahl kann variieren und hängt von den Absteigern aus der Regionalliga ab. Die Oberliga besteht immer aus 16 Mannschaften und wird, wenn nötig, durch weitere Mannschaften der Landesliga ergänzt.

5. Inkrafttreten

Die Sportordnung des Sportskatverband Sachsen-Anhalt e.V. tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung am   20.01. 2020 in Kraft.

 

Finanzordnung des Sportsaktverbandes Sachsen-Anhalt e.V.

§ 1 Grundlage des Finanzwesens 

Grundlage des gesamten Finanzwesens des Verbandes sind die Bestimmungen der Satzung des Sportskatverbandes.  

§ 2 Verbandskasse 

1. Zur Durchführung seiner Aufgaben unterhält der LSkV eine Verbandskasse, die in der Geschäftsstelle bzw. vom Schatzmeister geführt wird. Die Aufsicht obliegt dem Schatzmeister. 

2. Abgesehen von kleineren Barzahlungen ist der Zahlungsverkehr über das Bankkonto des LSkV abzuwickeln. Über dieses Konto ist der Schatzmeister gemeinsam mit der(n) vom Präsidium des LSkV zu benennenden Person(en) der Geschäftsstelle verfügungsberechtigt. Bei Verhinderung eines der beiden Vorgenannten tritt an dessen Stelle der Präsident oder einer der Vizepräsidenten ein.

§ 3 Geschäftsjahr 

Das Geschäftsjahr des LSkV ist das Kalenderjahr. 

§ 4 Jahresrechnung 

1. Bis zum 07. Januar eines jeden Jahres legt der Schatzmeister dem Präsidium die Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Außerdem erfolgt eine Zwischenrechnung zum 31. August des laufenden Jahres. 

2. Im jeweiligen Jahr der Mitgliederversammlung legt das Präsidium der Mitgliederversammlung die Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. In den Zwischenjahren erfolgt dies gegenüber dem Verbandstag. 

3. Die Jahresrechnung des abgelaufenen Jahres ist den Mitgliedern zum Verbandstag/ zur Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stellen. 

§ 5 Führung der Kassengeschäfte 

1. Da die Mitglieder (Vereine und deren Mitglieder) und deren Gliederungen eigene Rechtspersönlichkeiten im Sinne des BGB sind, unterliegen diese der jeweiligen eigenen Finanzordnung unter Beachtung der Satzung und der Finanzordnung des LSkV. 

2. Die bei der Schatzmeisterin bzw. der Geschäftsstelle des LSkV geführte Kasse ist die einzige einnehmende und auszahlende Stelle des LSkV. Kein sonstiges LSkV-Organ ist berechtigt, Zahlungen entgegenzunehmen oder zu verlangen, es sei denn, es handelt im ausdrücklichen Auftrag des Präsidiums. Auch dürfen ohne Auftrag des Präsidiums von anderen LSkV-Organen keine geldlichen Verbindlichkeiten für den LSkV eingegangen werden. 

3. Die Kassengeschäfte werden von dem Schatzmeister geführt. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Kassenbeleg vorhanden sein. Jede Ausgabe und Einnahme muss auf ihre Richtigkeit überprüft werden.  

4. Wiederkehrende Zahlungen, die durch Präsidiumsbeschluss allgemein festgelegt und angewiesen sind bedürfen keiner besonderen Anweisung. 

5. Dem Schatzmeister sind alle Geschäftsvorgänge zur Kenntnis zu bringen. Insbesondere hat er alle Zahlungen an Mitarbeiter der Geschäftsstelle und alle Aufwandsabrechnungen zu überprüfen und erforderlichenfalls richtig zu stellen. Er ist befugt, Entscheidungen unter Wahrung der vom Präsidium gefassten Grundsatzbeschlüsse unmittelbar zu treffen. 

§ 6 Einnahmen  

1. Die zur Durchführung der Aufgaben des LSkV erforderlichen Mittel werden hauptsächlich durch folgende Einnahmen aufgebracht: 

a) Jahresbeiträge der Vereine,

b) Startgelder und Kartengeld,

c) Verlustspielgelder,

d) Ordnungsgelder,

e) Verfahrenskosten,

f) Strafgelder,

g) Sponsorenleistungen. 

2. Die Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Jeder Verein hat für jedes seiner Mitglieder den vollen Jahresbeitrag an den Landesverband abzuführen. Dabei ist Zahlungsfrist beim LSkV der 28. Februar eines jeden Jahres. Unterjährige Beitragszahlungen werden mit der Anmeldung fällig. 

3. Startgelder und Kartengeld sind bei allen Wettbewerben des LSkV im Voraus einzuzahlen. Die einnehmende Stelle und die Einzahlungsfrist werden rechtzeitig ausgeschrieben. Diese Gelder dienen bei Meisterschaften der Mitfinanzierung dieser Veranstaltungen und bei offenen Veranstaltungen der Preisgestaltung. 

4. Verlustspielgelder werden bei allen Wettbewerben des LSkV erhoben und sind vor Ort nach jeder Serie bei Abgabe der Spiellisten bei der Spielleitung abzurechnen. 

5. Ordnungsgelder werden vom Präsidium bei Verstößen gegen Ordnungen und Beschlüsse festgesetzt. Einzelheiten des Verfahrens regelt der Ordnungsgeld-Katalog des DSkV . 

6. Verfahrenskosten sind entsprechend der Rechtsordnung im Voraus an die Verbandskasse von der Partei zu entrichten, die das Verbandsgericht anrufen will. Diese Verfahrenskosten werden nach Erlangen eines rechtskräftigen Urteils von der Geschäftsstelle des DSkV mit den Beteiligten abgerechnet. 

7. Strafgelder werden vom Verbandsgericht im Rahmen der Rechtsordnung erhoben. Diese Gelder stehen der Verbandskasse zu.  

§ 7 Ausgaben 

1. Die Ausgaben des LSkV ergeben sich im wesentlichen aus folgenden Aufwendungen zur Erfüllung des Verbandszweckes: 

a) Ausrichtung von Meisterschaften,

b) Ausrichtung von offenen Veranstaltungen,

c) Förderung der Jugendpflege,

d) Kosten der Mitgliederinformation,

e) Kosten der Schiedsrichter-Aus-und Weiterbildung,

f) Kosten für notwendige Sitzungen und Tagungen der Organe, einschließlich der Ausschüsse,

g) Aufwandsentschädigungen,

h) Kosten der allgemeinen Verwaltung und

i) Kosten der Werbung. 

2.Der LSkV gewährt Übernachtungskostenzuschüsse lt. bestehender Beschlüsse bei folgenden Meisterschaften:

- DEM, DMM, DTM, Championsleague und DDP (wenn der DDP in SA stattfindet, entfällt dieser)

Die Zahlungen von Fahrkostenzuschüssen durch den DSKV, werden an die Teilnehmer weitergeleitet. 

3. Die Ausrichtung aller offenen Veranstaltungen (Sachsen-Anhalt-Pokal, Vorständeturnier, Damenpokal, Tandemmeisterschaft, l und ähnliche Wettbewerbe) sollen kostenneutral für den LSkV gestaltet werden

 4. Für die Jugendarbeit wird dem Jugendleiter ein fester Jahresbetrag zur Verfügung gestellt, der vom Präsidium festgesetzt wird. Er enthält alle im Zusammenhang mit der Jugendarbeit entstehenden Kosten, einschließlich der Teilnahme an der Deutschen Schüler-und Jugendmeisterschaften sowie einer von dem Jugendleiter einzuberufenden Jugendleitersitzung erstattet. Dem Etat fließen die Start-und Verlustspielgelder aus den Schüler-und Jugendmeisterschaften des Landes zu, die die Hälfte der Beträge für Erwachsene betragen.  

5. Die Kosten der Schiedsrichter-Aus-und Weiterbildung werden für Ausbilder vom LSkV übernommen. Es gelten die Sätze für Sitzungen. Die Lehrgangsteilnehmer haben keinen Anspruch auf Erstattung von Auslagen oder Fahrtkosten. 

6. Teilnehmer an Sitzungen und Tagungen (Ausnahme: Mitgliederversammlung und Verbandstag) erhalten Fahrtkosten sowie Spesen nach dem Gebührenverzeichnis (siehe Anlage 1 zur Finanzordnung). Außerdem werden die Übernachtungskosten bis zur Höhe des Entgelts für ein Doppelzimmer übernommen. 

7. An die Mitglieder des Präsidiums wird eine Aufwandsentschädigung zur Abgeltung des laufenden Aufwandes gezahlt. Die Abführung der gesetzlichen Abgaben erfolgt nicht durch den LSkV. Mit der Aufwandsentschädigung ist sämtlicher Aufwand abgegolten. Dies gilt nicht für Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungskosten, soweit sie durch die satzungsgemäßen Aufgaben der Empfänger der Aufwandsentschädigungen veranlasst wurden. 

§ 8 Rücklagen 

1. Zur Deckung unvorhergesehener Mehrausgaben oder Mindereinnahmen aller Art ist das Präsidium des LSkV verpflichtet, nach Möglichkeit Rücklagen zu bilden. 

2. Zweckgebundene Rücklagen sind nur für den vorgesehenen Zweck zu verwenden. 

§ 10 Zuständigkeit der Vereine 

1. Die Vereine sind grundsätzlich zur Erhebung von eigenen Beiträgen sowie von Start- und Verlustspielgeldern auf eigenen Veranstaltungen berechtigt. 

2. Sie sind verpflichtet, DSkV und LSkV-Beiträge zu vereinnahmen und weiterzuleiten. Gleiches gilt für den Kostenanteil der Mitgliederzeitschrift „Der Skatfreund“ sowie für Versicherungsbeiträge. Ebenfalls sind die Startgelder und Kartengelder durch die Vereine an den LSkV abzuführen. Die Vereine sind für deren fristgerechte Zahlung verantwortlich. 

§ 9 Einladungen 

1.Während das Präsidium die Mitgliederversammlung und den Verbandstag einberuft, legen die anderen Organe Lehrgänge und Sitzungen nach Bedarf fest und laden selbständig ein.  

2. Dem Präsidium ist hiervon über die Geschäftsstelle rechtzeitig vorher Mitteilung zu geben, unter Angabe von Tag, Ort und Dauer sowie Teilnehmerzahl und des ungefähren Kostenbetrages. 

3. Der Schatzmeister ist berechtigt, Kürzungen vorzunehmen, wenn die Kosten ein normales Maß übersteigen oder der gleiche Zweck mit geringeren Mitteln erreicht werden kann. 

§ 10 Erstattung von Aufwendungen 

1. Wird eine Dienstreise für Mitglieder des Präsidiums angeordnet, so erhalten die Betreffenden die entstandenen Kosten auf Antrag erstattet Die Abrechnung hat innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss der Dienstreise bei der Geschäftsstelle des LSkV bzw. bei der Schatzmeisterin zu erfolgen.  

2. Die qualifizierten Teilnehmer an den Meisterschaften des DSkV erhalten Zuschüsse zu ihren Aufwendungen entsprechend vorhandener Beschlüsse durch den LSkV. Bei Ausschluss durch die Spielleitung oder bei unberechtigtem Verlassen einer Veranstaltung vor deren Ende sind durch den LSkV erhaltene Zuschüsse zurückzuzahlen. 

3. Werden weitere Personen für die Durchführung von Aufgaben zu Verbandszwecken in Anspruch genommen, so regelt sich die Erstattung von Rechnungen, Aufwendungen und Auslagen nach einer vorherigen Absprache mit dem Schatzmeister. 

§ 11 Rechnungsprüfung 

1. Rechtzeitig vor jedem Verbandstag und der Mitgliederversammlung haben die Rechnungsprüfer die Kasse des LSkV und die Buchhaltung zu prüfen sowie einen Prüfbericht zu erstellen. 

2. Den Rechnungsprüfern ist jederzeit Einblick in die Bücher und Belege zu gewähren. 

3. Die zwei Rechnungsprüfer werden jeder für sich durch den Verbandstag bzw. die Mitgliederversammlung grundsätzlich für 2 Jahre bestimmt und sollen in Wirtschafts- und Buchführungsfragen erfahren sein. 

§ 12 Schlussbestimmungen 

Änderungen dieser Finanzordnung bedürfen, soweit die Satzung des LSkV nicht etwas anderes vorschreibt, der Beschlussfassung durch den Verbandstag bzw. der Mitgliederversammlung.  

Diese Finanzordnung des Sportskatverbandes Sachsen-Anhalt e.V. tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 12.01.2020 in Kraft.